Was war das für ein Jahr! Ich kann es beim Schreiben von diesem Jahresrückblick 2025 selbst kaum glauben. Dass alles „seine Zeit hat“, gehört zu meinen großen Lebensüberzeugungen. Nicht umsonst ist der Vers aus Prediger 3 unser Trauspruch! Und doch bin ich immer wieder überrascht, wie oft mir Dinge und Menschen zum richtigen Zeitpunkt über den Weg laufen – oder ich anderen. Mein Jahresmotto von 2025 war ein einziges Wort: Friede. Und diesen Frieden habe ich immer wieder erlebt, auch wenn mich vieles in diesem Jahr sehr intensiv bewegt und beschäftigt hat, wenn ich viele Nachtstunden des Jahres mit Scrollen durch Social Media, Nachrichten, Blogbeiträge und lange Artikel verbracht habe, um zu begreifen, was da geschieht.
Dass ich in einem Jahr, in dem sich die politischen Ereignisse nur so überschlagen haben, ein Buch geschrieben und veröffentlicht habe, dass mit den angesprochenen Themen so sehr „on time“ ist, hat mich selbst überrascht. Nicht nur die Schlagzeilen, sondern auch die leiseren Entwicklungen in der Gemeindelandschaft bestätigen mich darin, dass wir uns grundsätzlich über das Thema Familie Gedanken machen müssen. Dass es dabei nicht nur um bloße Theorie geht, sondern dass ich davon direkt betroffen bin, davon kannst Du in diesem Jahresrückblick auf mein Jahr 2025 einen kleinen Eindruck bekommen. Und vielleicht macht Dich das dann so richtig neugierig auf meine Arbeit bei „Familien begleiten“ und auf die Perspektiven, mit denen ich auf Familie und Gemeinde schaue…
Das wird mir von 2025 in Erinnerung bleiben
Ein erfüllter Lebenstraum: Ich bin Autorin!
Schon immer wollte ich Bücher schreiben. Geschichten erzählen. Und das habe ich mit meinem Buch „Familienleben und Gemeindearbeit. Wie ein neues Verständnis von Gemeinschaft entsteht“ jetzt auch tatsächlich getan!

Es ist zwar ein Sach- und Arbeitsbuch, aber es erzählt auch Geschichten. Eine große Geschichte über die Ähnlichkeiten zwischen Familien und Gemeinden. Viele kleine Geschichten über Familienleben heute. Auch ein paar klitzekleine Alltagsgeschichten sind dabei und Geschichten aus meinem Leben. Aber insgesamt geht es darum, wie sich die großen Erzählungen über ein ideales Familienleben, über Alltag, Gemeinschaft, Generationen und Geschlechter auf das Miteinander auswirken.
Ein wirklich herausragendes Buch zum Thema Gemeinde & Familie.
Gemeinde ist nicht dafür da, Familien zu erklären, wie es läuft. Sondern Familien zeigen Gemeinden, wie wirklich christliche Gemeinschaft in Gemeinden funktioniert!
Liebevoll provozierend werde ich als Leserin herausgefordert meine eigene Sicht auf Gemeinde, meine Mitarbeit in Gemeinde anzuschauen und neu zu denken!
Sarah in ihrer Rezension im November 2025
Eine der Fragen, die mir zum Buch am häufigsten gestellt wird, ist: Wie lange hast Du daran geschrieben?
Die Antwort ist: zwischen Oktober 2024 und März 2025 habe ich effektiv am Buch gearbeitet – immer wieder mit Unterbrechungen, im Januar 2025 sogar für ein paar Wochen. Das war so anstrengend, wie es sich anhört. Es hat mich sehr viel gekostet und sehr viel gelehrt. Und jetzt bin ich stolz wie Steffi auf das, was da entstanden ist!
Das Verrückte ist ja: Man arbeitet an so einem Buch und beschäftigt sich intensiv mit den Themen, man ist überzeugt, dass die Inhalte super relevant sind und für mich bildet das Buch vor allem einen Auftakt für Gespräche. Aber wenn das Manuskript abgegeben ist, beginnt erst einmal das Warten. Auf die Korrekturfahnen. Dann auf den nächsten Korrekturlauf. Auf die letzte Freigabe. Auf den Druck. Auf den Versand. Und am Veröffentlichungsdatum passiert erst mal nichts. Denn dann wird das Buch ja nur verfügbar. Gelesen hat es dann noch keiner.
Ich wusste: Ich muss diesen für mich so besonderen Tag, den 14. Juli 2025, feiern und besonders gestalten! Auf keinen Fall möchte ich alleine sein. Also habe ich eine – naja, eigentlich zwei – Feiern gemacht, mit Lesung und Diskussion über die Inhalte. Nachmittags feierte ich mit Freunden und Familie bei uns im Garten und dann abends mit einer offiziellen Buchpräsentation in der EfG Ober-Ramstadt. Und das war beides auf seine eigene Weise SO schön!!!
Meine Eltern fuhren an diesem Tag 350km zu uns – und am selben Tag 350km zurück, um dabei zu sein. Eine Tante war wegen Stau ebenfalls knapp 3h unterwegs, weil sie unbedingt kommen und mitfeiern wollte. Eine Freundin reiste 1,5h an. Diese Wertschätzung geht unter die Haut! Auch die Freunde aus der Umgebung, die dabei waren – obwohl das Wetter an dem Tag ziemlich unbeständig war.
Hier sind ein paar Eindrücke zum Mitfreuen:












Bevor das Buch veröffentlicht war, habe ich mir viele Sorgen gemacht um die Reaktionen. Super ermutigend war: Es gab schon einiges an Vorbestellungen! Im ersten Monat nach der Veröffentlichung (im Juli, also mitten in den Ferien und im Sommerloch!) waren 360 Exemplare verkauft. (Gut, davon hatte ich selbst 130 Bücher gekauft. Aber ich habe sie ja auch wieder verkauft: bei meinen Lesungen, Vorträgen und Seminaren, auf Kongressen und Konferenzen, bei denen ich 2025 meine Arbeit mit einem Stand präsentiert habe.)
Dann tröpfelten nach und nach Reaktionen rein. Teils direkt und persönlich bei mir, teils über die großen Buchhandlungen, teils als Rezensionen auf verschiedenen Blogs. Wie cool, zu sehen, wie das Buch Reichweite bekommt! Und was für ermutigende Stimmen:
Stephanie Haug schafft es, Brücken zu schlagen zwischen den alltäglichen Realitäten von Familie und Gemeinde. Ihr Plädoyer: Gemeinschaft bewusst gestalten, Rollen klären, Verantwortung teilen – und so die geistliche und soziale Stärke beider Lebensbereiche fördern.
Henrik Mohn in seiner Rezension von August 2025
Für einen christlichen Ratgeber enthält es tatsächlich nur wenige Vorgaben. Dadurch wirkt das Buch offen, einladend und arbeitsintensiv.
Hauke Burgarth in seiner Rezension von August 2025
Dieses in souveränem Stil verfasste Grundlagenbuch (es geht weniger um Methoden) ist sehr engagiert und dicht geschrieben. Die Gedankenfülle ist erstaunlich und entwickelt einen inspirierenden Sog.
Die Verfasserin ist voller Hoffnung. In ihrem Buch ist wenig von der allseits bekannten Klage über die Schwierigkeiten und Nöte gegenwärtiger Gemeinde- bzw. Gottesdienstkultur zu hören.
Christfried K. in seiner Rezension von August 2025
Liefert definitiv eine Menge Gesprächsstoff und wird dadurch erst recht lebendig.
Joel, Jugendreferent in seiner Rezension vom September 2025
Ein Buch, das längst fällig war.
Wilhelm Faix in seiner Rezension vom Oktober 2025
Die Autorin schafft es, ein aktuelles Bild von Familie, Erziehung sowie Generationen- und Geschlechterzuschreibungen im Jahr 2025 zu zeichnen.
Elli K. in ihrer Rezension im November 2025
Diese Stimmen zu lesen, war für mich eine riesige Erleichterung. Denn mehr und mehr wurde mir im Lauf des Jahres klar, wie sehr mein Buch gerade im Jahr 2025 auch eine politische Positionierung bedeutete.
Überraschend politisch
Auch wenn ich mich darum bemüht hatte, vor allem zu beschreiben, was Familienleben aktuell ausmacht – was mir ja laut der Rezensionen auch gelungen war – hinterfrage ich in meinem Buch das als christlich geltende Familienbild aus Vater, Mutter, Kind(ern). Und das, während gleichzeitig gerade dieses Familienideal das wichtigste Thema für konservative Christinnen und Christen ist, um sich politisch rechts und rechter zu positionieren.



Die letzten Jahre haben mich zunehmend politisiert. Meine Informiertheit über politische Themen ist enorm gewachsen. Das liegt auch daran, dass ich dank der Sozialen Medien das mitbekomme, was mich wirklich interessiert an Politik: Entscheidungen und Statements zu Familienleben, zu sozialer Gerechtigkeit, zu Jugendhilfe und dem Bildungs- und Betreuungssystem. Beim Durchschauen meiner Fotos bin ich immer wieder über Screenshots von Insta-Stories gestolpert. Besonders hat mich das Thema Misogynie beschäftigt und wie das traditionelle Familienbild diese verschärft.






Aber auch, was in der christlichen Subkultur passiert, wie politische Ereignisse dort aufgegriffen werden – oder auch nicht. Was in Gemeinden an Politik passiert. Denn dort geht es ja auch um Macht und Einfluss. Immer wieder werde ich durch Posts auf Instagram zu weiteren Recherchen inspiriert und entdecke lange Texte, die ich dann lese – den Bericht vom Präses des Gnadauer Gemeinschaftsverbandes, Steffen Kern, zum Thema Macht oder auch die Dissertation „Visionen eines neuen Christentums“ von Maria Hinsenkamp.
Trotzdem ist das Jahr 2025 für mich letztlich überraschend stark politisch geworden. Vielleicht gilt das für uns alle. Die Entwicklungen in den USA und die Auswirkungen weltweit haben mich immer wieder nächtelang beschäftigt. Das liegt zu einem großen Teil auch daran, dass meine Themen – Familie und Gemeinde – in der amerikanischen Debatte eine wesentliche Rolle spielen. Und so habe ich sehr viel über die Zusammenhänge zwischen der amerikanischen Politik, der evangelikalen Szene in den USA und den Entwicklungen auch hier in Deutschland/Europa gelesen.



Besonders überraschend ist dabei vielleicht die Bedeutung, die der christliche Glaube bzw. das evangelikale Christentum in den politischen Debatten der USA hat. Ihre Rolle in der Dekonstruktion der Demokratie führt dazu, dass auch in Deutschland vermehrt (wieder mal?) die Evangelikalen mit ihren theologischen Positionen in den Fokus rücken. Mir scheint, dass viele Evangelikale verwundert sind über das plötzliche mediale Interesse auch hier in Deutschland, über die Massivität, mit der soziales Engagement und ethische Positionierungen in Frage gestellt werden. Doch eigentlich ist das nicht verwunderlich.

Man denke nur an Charlie Kirk. Der junge und einflussreiche Podcaster wollte durch seine Debatten an den Universitäten Werbung für Werte machen, die er als konservativ christlich verstand. Zentral dabei: Der American Dream von der freien amerikanischen (!) Familie aus dem erwerbstätigen Vater, der homeschoolenden Stay-at-home-Mom und den erfolgreichen Kindern. Selbstverständlich mit dem Recht auf Waffenbesitz, um sich verteidigen zu können. Abtreibung und Queerness passen nicht zu diesem Konzept. Migration und damit der Import von (mindestens scheinbar) anderen Werten auch nicht. Positionen, wie sie in Deutschland von der blauen Partei vertreten werden.
Aus demselben Grund, aus dem Charlie Kirk in den USA von konservativen Evangelikalen gefeiert wurde, gibt es hier in Deutschland laute konservative christliche Stimmen, die dazu aufrufen, die blaue Partei zu wählen. Jede Kritik an inhaltlichen Positionen befeuert die alte Erzählung von Verfolgung aufgrund des Glaubens. Das lenkt die Debatte von einer inhaltlichen Auseinandersetzung zu Fragen der Identität: Was macht einen (evangelikalen) Christen/eine Christin aus, welche Positionen gehören aus wessen Perspektive existentiell dazu – und mit welchen Methoden bzw. auf der Grundlage von welchen Quellen kommt man zu diesem Schluss? Auf diesem Weg werden inhaltliche Anfragen abgewehrt und sie gelten sogar als Bestätigung dafür, auf dem richtigen Weg zu sein.
Dasselbe ist mir auch von Seiten einiger scharfer Kritiker:innen am evangelikalen Christentum passiert. Und mir bereitet nachhaltig Sorgen, dass Gespräche abgeblockt werden, weil man denkt, man wüsste schon, was „die anderen“ meinen. Misstrauen ist die größte Gefahr für unsere Demokratie. Aladin El-Mafaalani beschreibt in seinem Buch „Misstrauensgemeinschaften“, wie das alte Konzept von gemeinsamen Feinden in unserer Zeit dank Sozialer Medien rasend schnell zu auch internationalen Verbindungen führt. Es sind diese Zusammenhänge, die mich sehr viel wach gehalten haben 2025.






Ich sehe die Effekte davon auch in christlichen Gemeinden. Kein Wunder, wenn man bedenkt, wie anknüpfungsfähig autoritäre politische Strömungen an so manche christliche Überzeugung sind. Sie durchziehen z.B. auch die christliche Ratgeber-Literatur zu Erziehung und Leitung, die auch hier in Deutschland in weiten Teilen durch amerikanische evangelikale Autoren (ja, Männer) geprägt ist. Wie weitreichend dieser Einfluss in den USA ist, haben Marissa Franks Burt und Kelsey Kramer McGinnis in ihrem Buch „The Myth of Good Christian Parenting“ beschrieben. Beim Lesen bin ich erschrocken immer wieder an Namen hängen geblieben, die ich aus meiner eigenen christlichen Sozialisation kenne. Und wer verfolgt, wie sich Vorwürfe (sexualisierter) Gewalt gegenüber namhaften Größen der evangelikalen Szene in den USA immer wieder bewahrheiten, versteht vielleicht besser, warum Donald Trumps sexuelle Übergriffe auf Frauen und Minderjährige keinen nennenswerten Einfluss auf die politischen Entscheidungen vieler Evangelikaler hatten.
2025 hat für mich sehr offensichtlich gemacht, wie eng autoritäre Erziehung und die Abwertung von Frauen verbunden sind – und hat mir auch erklärt, warum Familie in der evangelikalen Wertehierarchie eine so zentrale Rolle einnimmt.



Ich bin von den politischen Entwicklungen in der Gesellschaft und auch in der christlichen Subkultur als Frau direkt und indirekt betroffen. Meine Privilegien schützen mich vor vielem. Als Sozialpädagogische Familienhilfe habe ich viel Gewalt gegenüber Frauen mitbekommen – auch in christlichen Familien. Meine eigenen Erfahrungen mit Frauenfeindlichkeit erstrecken sich bisher darauf, dass ich in manchen Gemeinden nicht predigen darf oder mir an vielen Stellen unterschwellig Misogynie begegnet und Männer mir z.B. meine Arbeit erklären wollen oder abfällig über Frauen reden. Ich weiß, dass das nicht selbstverständlich ist.
Daneben ist mein Frau-Sein aber auch ein überraschender Wettbewerbsnachteil, der mir erst im Lauf des vergangenen Jahres bewusst wurde. Würde ich es zynisch formulieren, würde ich sagen: „Mir fehlt meine Frau!“ Aber das zeigt nur, wie tief verankert auch in mir ein bestimmtes Bild von Frauen ist.
Es braucht ein Dorf, …
Das afrikanische Sprichwort „Es braucht ein Dorf, um ein Kind zu erziehen“ ist unter Eltern weit verbreitet. In meiner Arbeit bei Familien begleiten habe ich daraus das Motto „Es braucht ein Dorf, um Familie zu leben“ gemacht. Und weil das immer weniger selbstverständlich ist, zielen meine Angebote darauf ab, dass Gemeinden Dörfer für Familien werden. Aber eigentlich geht es ganz grundsätzlich darum, dass wir Menschen als soziale Wesen geschaffen sind, auf Beziehung angelegt. Das Dorf brauchen nicht nur Familien. Auch ich brauche ein Dorf. Als Frau, als Unternehmerin. Und während ich diesen Jahresrückblick schreibe, wächst in mir der Gedanke, dass vor allem Frauen ein Dorf brauchen, das sie unterstützt. Denn Männer haben Frauen.

Frauen sind das Dorf der Männer
Es ist ein November-Abend und ich habe eine Predigt fertig geschrieben. Als ich nach unten gehe, um sie meinem Mann probeweise vorzutragen, lehnt er ab. Dafür hat er keine Nerven, nicht an diesem Tag. Fair enough – es ist mein Job, nicht seiner. Aber irgendetwas sticht mich an seiner Ablehnung. Und kurz darauf weiß ich auch, was es ist: Wäre ich ein Mann und er meine Frau, wäre die Situation mit großer Wahrscheinlichkeit anders ausgegangen. Zumindest in der christlichen Bubble, in der ich aufgewachsen bin – und die ich von weitem beobachtet habe. „Hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine starke Frau!“, heißt es. Und ich könnte unzählige Männer auflisten, deren Frauen sich mit in seine Berufung gestellt haben. Die es als ihre Berufung angesehen haben, dass er seine Berufung leben kann. Weil das Teil dieser weiblichen Rolle ist.

Aber ich bin eine Frau. Mein Mann wird dafür bewundert, dass er mich in meiner Selbständigkeit unterstützt. Ich bewundere ihn dafür auch. Aber niemand erwartet von ihm, dass er seine Wünsche und Bedürfnisse zurückstellt. Ich auch nicht. Erst Recht erwartet niemand, dass er seine Energie in mein Unternehmen investiert. (Umgekehrt gehen viele davon aus, dass wir uns meine Selbständigkeit nur leisten können, weil er gut verdient.) Doch in meinem Umfeld gibt es ganz selbstverständlich Frauen, die ihren selbständigen Männern die Buchhaltung machen. Die die gesamte Mental Load für die Care-Arbeit übernehmen, ohne dass das einer Erwähnung wert ist. Vielleicht auch deshalb, weil es gar nicht bewusst ist, sondern als normal gilt.
gleichberechtigt Verantwortung tragen
Nun möchte ich das von meinem Mann nicht erwarten. Ich würde mich umgekehrt auch dagegen wehren, wenn er das stillschweigend von mir erwarten würde. Aber ich habe dadurch einen Wettbewerbsnachteil. Ich bin nämlich wirklich allein mit meinen Entscheidungen im Business. So, wie viele Frauen wirklich allein sind mit der Verantwortung für Haushalt und Kinder. „Mach doch, was Du willst, ich bin mit allem einig“ klingt nach Freiheit und Unterstützung – ist aber auch ein Ausdruck von Gleichgültigkeit. Davon, sich keine Gedanken zu machen, sich keine Gedanken machen zu müssen. Ja, wir sprechen immer wieder über mein Business und ja, mein Mann schlägt mir auch immer wieder Dinge vor. Aber er übernimmt keine Verantwortung. Ganz bewusst bleibt meine Arbeit in meiner alleinigen Verantwortung. Und wer jetzt sagt „Das hast Du Dir ja auch so ausgesucht“, hat nur zum Teil Recht. Ich habe die Entscheidung getroffen, dass Allein-Sein mit dieser Verantwortung in Kauf zu nehmen. Aber viele Männer, die sich selbständig machen, greifen ganz selbstverständig auf die Unterstützung ihrer Frau zurück. Sie sind nicht allein verantwortlich, weil Frauen gelernt haben, sich mitverantwortlich zu erklären und so zu handeln, als wären sie mitgemeint. Sie sind in der Regel auch viel abhängiger vom Erfolg des Mannes – sie und ihre Kinder. Wir haben also noch einen ganz schön weiten Weg vor uns, bis wir von Gleichberechtigung sprechen können. Nicht nur, was Chancen angeht, sondern auch was Verantwortung angeht. Und genau das ist mein Kernanliegen bei Familien begleiten:
Miteinander Verantwortung übernehmen für das Miteinander!
Mehr Zeit für die Familie – so soll Selbständigkeit sein!
Es ist vor diesem Hintergrund gar nicht so unerklärlich, dass einer der zentralen Gründe, warum ich mich selbständig machen wollte, lautete: Ich möchte mehr Zeit für die Familie haben! Ich bin immerhin als Frau sozialisiert worden – und in meiner Großfamilie klar als Familienfrau. Es macht mir auch von meiner Persönlichkeit her Freude, Zeit mit Kindern zu verbringen. Sogar Hausarbeit macht mir manchmal Freude. Also manchmal. Deshalb ist die Reinigungskraft, die wir seit Anfang 2025 beschäftigen, für mich eine der größten Entlastungen. Diese Aufgabe abgeben zu können, hatte Priorität in der Verwendung meines Einkommens. Denn ich wollte lieber Zeit in das Business – und in die Beziehungen zu meinen Familien investieren! Und auch wenn es paradox klingt – denn heißt selbstständig nicht selbst und ständig?! – habe ich in diesem Jahr wirklich mehr Zeit mit meinen Familien verbringen können.
Wir hatten so viel Besuch wie noch nie…
Kurze Besuche für einen Vormittag oder Nachmittag, für einen ganzen Tag oder für eine oder mehrere Nächte. Meine Geschwister waren zu Besuch mit ihren Familien. Eine Tante kam, um Zeit mit uns zu verbringen. Eine andere, um sich von uns an den Flughafen bringen zu lassen. Eine Freundin mit ihrer Schwester kam ebenfalls wegen des Flughafens, ein Freund mit seinem Sohn, weil es von uns aus kürzer zu ihrer Familienfeier war. Und eine Patenkinderfamilie kam übers Wochende. Wenige Tage später schrieb die Mutter, ihre Kinder würden fragen, ob sie bald wieder zu uns kommen könnten. So waren sie zwei Monate später wieder für ein Wochenende da. Weitere Besuche waren angekündigt, aber wie das bei Familien so üblich ist, ändern Krankheit und Überlastung kurzfristig manches. Dennoch: ich bin so dankbar für unser schönes Gästezimmer mit Spielzimmer, das in Kürze endlich auch ein frisch renoviertes Bad hat!



Überraschungsbesuche
Wir waren auch zu Besuch, vor allem bei der Familie. Bei Eltern, Geschwistern und bei Tanten und Cousinen. Einmal änderten wir spontan unsere Route, um einen Besuch machen zu können. Dabei ergab sich eine erstaunliche Begegnung: Unsere Gastgeber hatten noch anderen Besuch aus ihrem früheren Wohnort. Dieser Besuch war ein ehemaliger Freund meiner Trauzeugin aus ihrem Heimatort. Ja, die Welt ist klein!
Ein anderes Mal holte ich meine Nichten und Neffen ab und wir fuhren als Überraschungsgäste zum Geburtstag ihrer Cousine! Es ist großartig, als Tante solche Dinge zu ermöglichen.



Und ein ganz besonderes Highlight war es, als zwei Kinder aus einer befreundeten Familie recht spontan in den Herbstferien für ein paar Tage mit uns zu meinen Eltern fuhren. Dass Ferienkinder willkommen sind, hat auf dem Reinertsberg eine lange Tradition. Eine treffende Beschreibung dafür, was diesen Ort ausmacht, habe ich im Buch Future Family von Ana Hoffmeister gelesen – und ich greife hier mal nur ein paar der schönsten Punkte heraus. Ana beschreibt einen Ort
„an dem wir uns sicher fühlen, geliebt und angenommen werden – so wie wir sind. […] Ein Ort, an dem das Leben gefeiert wird. […] Ein Ort mit großherzigen Menschen, auf die man immer zählen kann. Ein Ort […] wo wir in Herzlichkeit, Unbeschwertheit, Vertrauen und Offenheit zusammenkommen. Wo wir Freude, lautem Lachen, gutem Essen und Geschichten Raum und Zeit geben. Dort, wo sich Kinder auf Anhieb wohlfühlen und ihre Eltern inständig bitten, noch etwas länger zu bleiben. Im Kreise einer Familie.“
Ana Hoffmeister (2024): Future Family. S. 10f.
In diesem Fall baten die Kinder, die mit mir und meinem Mann gereist waren, nicht ihre Eltern, ob sie länger bleiben könnten, sondern sagten mir, dass sie gerne länger bleiben würden. Und sie sprechen seit unserer Reise häufiger davon, wieder auf den Reinertsberg zu wollen.



Das Bild hat ein Ferienkind gemacht
Teil der Familie
Weiterhin ganz regelmäßig war an zwei Nachmittagen in der Woche Patenkinder- bzw. Patenfamilienzeit. In der heißen Phase des Buch-Schreibens oder wegen anderen Arbeitsterminen habe ich mir zwar immer wieder mal erlaubt, abzusagen oder den Tag zu schieben. Aber insgesamt bin ich froh darum, ein Teil der Wochenplanung meiner Familien zu sein. Das gibt auch mir Struktur!
Wie viele coole Aktionen habe auch ich deshalb erlebt in diesem Jahr! Allein wäre ich wohl nicht überall hingekommen:
- Hüpfburgen-Park (die Eintrittskarten hatte ich als Dankeschön bekommen, dass die Werbung dafür an unserem Zaun hängen durfte),
- Tierpark (da war ich in diesem einen Jahr wahrscheinlich häufiger als in den letzten 20 Jahren zusammen)
- Felsenmeer (so ein schöner Ort – und so gut für die Fitness…ähem…)
- Fußballturnier (wie viel Zeit Eltern damit verbringen, ihre Kinder zu fahren, zu fördern, anzufeuern und manchmal auch, vergessene Sachen noch zu holen…)
- und einige weitere besondere Sachen.



In diesem Jahr habe ich kapiert, dass die Unterschiede darin, wie ich in den Familien bin, einfach cool sind!
In der einen Familie komme ich einfach und wir schauen, was passiert. Ich helfe, wo ich kann oder bringe auch eigene Ideen mit.
In der anderen Familie unternehme ich etwas mit dem Patenkind – und bleibe ab und zu mal zum Abendessen. Hier fällt der Termin häufiger mal aus, weil es um 1:1-Zeit geht.
Auch das Alltägliche wäre daher ohne meine Familien anders gewesen:
- Nicht nur das Ernten bei der Solidarischen Landwirtschaft hat mit den Kindern noch mehr Spaß gemacht,
- ich hätte wohl nicht eine Zeitlang ein Kind zum Fußballtraining begleitet,
- meine App für Podcasts und Musik würde mir nicht so viele Kinderhörspiele vorschlagen
- und ich hätte deutlich weniger Gelegenheiten und Anlässe zum Basteln gehabt!
Familie heißt Trauern, Erinnern und Feiern: Alles hat seine Zeit!
Zur Familie und zum Familienleben gehört auch das Schmerzhafte. In diesem Jahr waren es zwei Beerdigungen. Die eine von einer Frau, für die meine Großfamilie zu ihrer Wahlfamilie gehörte. Ich habe mir aus ihrer riesigen Kettensammlung ein paar schöne Stücke ausgesucht, die mich an sie erinnern werden. Die andere Beerdigung war von meiner Schwiegermutter. Von ihr habe ich ein paar Kleidungsstücke geerbt. Wenn ich sie anziehe, steht mir immer sehr deutlich vor Augen, dass unsere Identität in unseren Erinnerungen besteht – unseren eigenen und denen der anderen an uns. Für mich war es schwer, meine Schwiegermutter kennenzulernen. Ihre Demenz war schon recht weit fortgeschritten, als ich zur Familie dazukam. Was sie früher ausmachte, habe ich nicht erlebt. Und in ihrer Demenz hatte sie manches von dem vergessen, was in den Erinnerungen ihrer Familienmitglieder typisch für sie gewesen war. Ich lernte sie als demente Frau kennen. Und ich sage oft, dass meine Schwiegermutter mich nicht kennengelernt hat, denn in ihren Erinnerungen kam ich nicht vor, obwohl ich seit über 10 Jahren zur Familie gehöre.



Weil wir an unserem 10. Hochzeitstag letztes Jahr in Afrika waren, haben wir mit unseren Trauzeug:innen und deren Partner:innen im Februar bei einem guten Essen nachgefeiert. Eine gute Gelegenheit, Fotos von damals rauszukramen.

Eine weitere gute Gelegenheit zum alte Fotos anschauen gab es mit der 175-Jahr-Feier meiner Eltern im Mai: Sie hatten ihren 65. und 70. Geburtstag und 40. Hochzeitstag zusammengerechnet. Ich durfte bei der Feier die Laudatio halten – eine große Ehre! Noch Wochen später sprachen mich Menschen auf meine Worte in der Rede an. Das hat mich einerseits sehr beeindruckt. Andererseits erinnere ich mich auch noch an den Kern unserer Hochzeitspredigt, die ja nun schon sehr lange her ist. Zu unserem Trauvers „Alles hat seine Zeit“ hatte der Prediger damals eine Vase mit Steinen gefüllt – zuerst die großen, dann die mittleren und zuletzt die kleinen. In der anderen Reihenfolge hätten sie nicht hineingepasst, sagte er und ermutigte uns, unseren wichtigsten Prioritäten die meiste Zeit einzuräumen. Das ist leichter gesagt als getan, gerade für Menschen wie mich, die so darum bemüht sind, allen gerecht zu werden. Und auch wenn für mich klar war, dass meine Selbständigkeit mehr Zeit für die Familie ermöglichen soll (und das in mancher Hinsicht auch tut), besteht mein größter Struggle darin, meinen Alltag entsprechend meinen Prioritäten zu ordnen.
Friede. Ein Jahreswort, das sich für mich bewahrheitet hat – mitten in meinem Struggle.
Ich weiß oft sehr genau, was mir wichtig ist. Was für mich das Wichtigste ist. Aber das heißt noch nicht, dass ich es dann auch tue. Wer jetzt sagt „Dann ist es Dir vielleicht doch gar nicht so wichtig?!“, spricht laut aus, was ich mich immer wieder gefragt habe in diesem Jahr. Wenn ich etwas wirklich will, kann mich in der Regel nichts davon abhalten. Egal, wie random die Idee ist, wie unsinnig es ist, meine Zeit jetzt dafür zu nutzen: Ich mache es dann trotzdem. Den Dachboden aufräumen, obwohl ich doch den Jahresrückblick schreiben will z.B. Das kann ich ja auch später noch. Und wenn es dabei spät wird? Egal.
Die Sache mit dem Jahresrückblick ist ein gutes Beispiel dafür, dass mir etwas wichtig ist und ich weiß, dass es das Wichtigste ist, aber ich trotzdem etwas anderes tue. Ich will diesen Jahresrückblick schreiben. Und ich will ihn auch am 31.12.2025 veröffentlichen. Ich habe ihn schon vorbereitet, habe Stichpunkte gesammelt und ich weiß, dass es noch einiges an Zeit kosten wird, sie in Text zu verwandeln. Trotzdem springt mein Hirn auf den Gedanken „Dachboden aufräumen“ an und kann ihn nicht mehr loslassen. Ich weiß: Wenn ich mich entscheiden und erst an den Jahresrückblick setzen würde, würde ich diesen unbändigen Drang überwinden können. Ich kann das. Aber ich will das nicht (mehr). Ich möchte üben, Frieden darüber zu haben, wie mein Künstlerinnen-Hirn funktioniert. Mein ADHS-Hirn, wie ich inzwischen überzeugt bin. Ich möchte mir erlauben, ich selbst zu sein. Häufiger gelassen dem nachgeben, was mir gerade in den Kopp kommt.
Und ich weiß: Es ist ein krasses Privileg, das zu können, die Freiheit zu haben, zu machen, was ich will. Andererseits habe ich in diesem Jahr realisiert, dass es mich viel mehr kostet, wenn ich diesen Drang immer und immer überwinde – weil ich es ja nur scheinbar muss. Es kostet mich Lebensfreude. Es kostet mich Willenskraft. Es kostet mich Leichtigkeit. Nicht nur in der jeweiligen Situation, sondern weil ich mit jedem unnötigen(!) Beiseite-Schieben von dem, was ich tun möchte, die leisen Stimmen bestärke, die sagen: „Du weißt doch: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen!“ Wenn ich es dann anders mache, bohren sie dann nämlich: „Eigentlich solltest Du es anders machen.“ Und wenn ich am Ende des Tages, nach dem, was ich dringend wollte und dem, was ich für wichtig hielt, müde ins Bett falle, nörgeln sie: „Du hättest das anders priorisieren sollen. Guck mal, jetzt bist Du schon wieder viel später im Bett, als Du wolltest, als Dir gut tut. Du solltest doch nicht so erschöpft sein!“ Aber mehr und mehr fragte ich mich in diesem Jahr: Warum sollte ich Müdigkeit um jeden Preis vermeiden? Ist sie nicht einfach ein Teil meines Mensch-Seins?!
Ich stelle fest: Umgekehrt gibt es mir Energie, Beschwingtheit und Freude, wenn ich erst mal tue, was ich tun möchte. Dann habe ich Kraft, das zu tun, was ich tun muss oder sollte oder mit einem anderen Teil meines Ichs ja auch will.
Friede, das hat in diesem Jahr deshalb für mich bedeutet,
- zu prüfen, was ich wirklich will, was mir wirklich wichtig ist – und das andere sein zu lassen, bis es mir wieder wichtig wird. Also vielleicht nie.
- fein damit zu sein, wenn ich erschöpft und verausgabt bin – und dann Pause zu machen.
- mit den leisen Stimmen in meinem Kopf ins Gespräch zu gehen – und ihnen zu erklären, wie wichtig Rödeln für meine Kreativität ist. Immer wieder.
Übrigens fühle ich mich in diesen Prozessen sehr verbunden mit anderen Menschen, die Ähnliches aus diesem Jahr beschreiben.
Judith Peters mit ihrem Jahresmotto „radikal ich!“ – deren Jahresrückblog-Challenge ich überhaupt nur den Anstoß verdanke, diesen Blogpost zu schreiben und die in ihren Lives soooo viele entlastende Sätze gesagt hat! Jetzt freue ich mich aufs Bloggen in 2026).
Jasmin Sturm von Farbflausen – meine Freundin, die ihre tiefgründige Lebenssicht in wunderschöne Kunst fließen lässt und 2026 die Kunstverbunden-Community auf Steady startet, damit sie mehr Zeit mit dem Malen verbringen kann und Menschen noch besser rund um ihre Kunst zu verbinden.
Sabrina Keese-Haufs, die nicht nur Anwältin mit glasklaren Ansagen ist, sondern in ihrem Club Ermutigung für Online-Unternehmer:innen versprüht.
Sie haben mich mit ihren Impulsen in meinen eigenen Prozessen inspiriert, zusammen mit vielen anderen!
Mein 2025-Fazit
Worauf bin ich 2025 stolz?
- Das Buch natürlich!
- was durch meine Begleitung und das Buch schon entstanden und in Bewegung gekommen ist:
- generationenübergreifende Unterstützung für Familien
- Gedankenprozesse und Gespräche z.B. zu Familie, zu Gemeinde, zu Kindheit und Leitung, zur Gestaltung von Räumen und zu Grenzen
- Dass ich mir nach dem Buch Pausen gegönnt habe!
- Dass ich es im Lauf des Jahres immer wieder geschafft habe, mich auf den Weg zu machen, Hilfe zu suchen, wo ich Hilfe brauchte.
- Dass ich mich nach den verschiedenen Episoden von Erschöpfung und katastrophaler Selbstorganisation jedes Mal neu aufgerappelt habe und Wege gefunden habe, es besser zu machen.
- Mein Häuschen-Remake in weniger als einer Woche…
- Die vielen kreativen Projekte, die ich gemacht habe! (Fotos kommen noch)
- Die schönen Produkte und Seminare, die ich erstellt und durchgeführt habe, die ganze Kreativität und Schönheit darin. Wie sagte eine Seminarteilnehmerin? „Bei Dir ist alles immer so schön!“
- Das erste Werbevideo von Familien begleiten! So cool!
- Ich habe endlich wieder mehr Bücher gelesen!
- Dass ich die Laudatio bei der 175-Jahr-Feier meiner Eltern halten durfte.
- Dass ich einen längeren Online-Kurs erstellt habe.
- All die Tools, in die ich mich eingearbeitet habe, dass ich technisch so vieles kenne und kann und dass ich in vielerlei Hinsicht gut aufgestellt bin mit meinem Business.
Was waren die besten Entscheidungen, die ich 2025 getroffen habe?
- Nr. 1: Meinem Bauchgefühl zu vertrauen und mich davon leiten zu lassen!
- Mir keinen Stress wegen der Sichtbarkeit online zu machen – weil meine Sichtbarkeit vor allem auf Konferenzen, Tagungen, durch das Buch und mein privates, riesiges Netzwerk kommt.
- Deshalb auch: Mir weitere Kooperationen zu suchen, mich zu vernetzen.
- Um Hilfe zu bitten – und zu erkennen, was das mit mir macht…
Was habe ich 2025 über mich selbst gelernt?
Ich brauche ein Dorf, um mein Business zu leben. Mich selbst zu organisieren, fordert mich wirklich heraus! Ich brauche Strukturierungshilfen, viel Feedback und Menschen, die mir zuhören, während ich denke, damit ich Entscheidungen treffen kann.
Mein Glaubenssatz, dass ich zu kompliziert und anspruchsvoll bin, wurde 2025 sehr liebevoll mit einem Ja – Du bist so, aber das ist völlig in Ordnung! beantwortet.
Mein Ausblick auf 2026
Was ich 2026 anders (besser) mache
Mich selbst organisieren! Überraschung. Aber ja, ich werde es besser machen. Denn mit all den verschiedenen Systemen und Tools habe ich gerade ein Konzept, das funktioniert. Und das ist schon ein ganz anderer Start als 2025!
Ich werde noch viel genauer schauen: Wo stehen die Leute, mit denen ich gerade zusammenarbeite? Was muss ich über meine Methoden, Herangehensweisen, Perspektiven erst noch erklären?
Und wenn ich ein nächstes Buch schreiben sollte, also anfangen sollte, suche ich mir eine gute Begleitung! Ich weiß auch schon wen.
So kannst du 2026 mit mir zusammenarbeiten – und meine Ziele für 2026
Im Mai und im September mache ich jeweils eine Lesereise! Melde Dich bitte unbedingt bei mir, wenn ich dann – oder auch zu einem anderen Zeitpunkt – bei Dir oder in Deiner Gemeinde vorbekommen soll!
Es wird einen neuen Kurs-Start für den Online-Kurs zum Thema Grenzen geben – und ich werde meine vorhandenen Kurse besser in einer schönen, neuen Plattform zugänglich machen. Inklusive Community. Stay tuned! Das geht am Besten über den Newsletter!
Mein Motto für das kommende Jahr lautet: Zeit für Menschlichkeit! Und dazu gibt es in den nächsten Tagen dann einen eigenen Blogartikel.
