- Ich komme aus einer Großfamilie mit Drei-Generationen-Hof-Erfahrung. Meine Eltern haben jeweils (!) 9 Geschwister… ich komme deshalb auf über 40 Cousinen und Cousins. Bei den meisten von ihnen weiß ich auch, wo sie wohnen und was sie machen – und auch ihre Kinder…
- Meine Mama ist Ostfriesin und das Tee-Ritual gehört zu meinen wertvollsten Erinnerungen an meine Kindheit. Ich glaube, die abgezählten Süßigkeiten haben dazu geführt, dass ich auch heute noch ganz wenig explizite Süßigkeiten esse. Wenn, dann mag ich gern Kekse und Kuchen – mit Schokolade!
- Ich studiere lange, gern und fleißig! Das hat meine Mama schon erkannt, als ich 13 Jahre alt wurde und mir diese Karte geschenkt:

- Nach dem Bachelor-Studium in Sozialer Arbeit (an der Evangelischen Hochschule in Darmstadt) habe ich an der Uni Marburg den Master in Erziehungswissenschaften gemacht – mit Schwerpunkt Außerschulische Jugendbildung und Erwachsenenbildung.
- Mein erster Arbeitgeber hat mir die Ausbildung für Systemische Beratung beim praxis institut süd komplett gezahlt – von Herzen immer noch DANKE dafür! (@Roland Wiebe von kaleidoskop Kinder- und Jugendhilfe in Darmstadt)
- Meinen sicheren, unbefristeten Job habe ich 2020 für eine Elternzeitvertretung gekündigt, weil ich sicher war, dass das richtig ist.
- Aktuell (2025) mache ich eine Weiterbildung für Multifamilientherapie (MFT) und Mehrfamilienarbeit (MFA) beim Institut für MFT in Dresden.
- Ich liebe Studieren, Lesen, Lernen, aber ich bin überzeugt: Ab einem bestimmten Punkt geht Probieren über Studieren! – Aber eben erst an einem bestimmten Punkt…
- Was meine Kundinnen über mich sagen: warmherzig, sicher und erdend, analytisch und ermutigend
- Ich habe einen tiefgründigen, manchmal erd-schwarzen Humor.
- Meine Selbstironie bekommt nicht jede:r mit.
- Ich bin unfassbar neugierig auf Menschen!
- Viele Menschen sind überrascht über meine ungewohnten Perspektiven. Um die Ecke denken kann ich manchmal besser als „geradeaus“.
- Ich bin in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Kirchheide aufgewachsen oder „christlich sozialisiert“ worden. Das ist eine Brüdergemeinde, die zur Arbeitsgemeinschaft der Brüdergemeinden – jetzt Christusforum – gehört.
- Ich habe in den 90ern kochen gelernt, d.h. mit einer Kombi aus Tütensuppe und selber machen. Und irgendwie prägt das mein Verständnis auch von Mitarbeit in der Gemeinde: Ein bisschen was von „fertige Konzepte umsetzen“ und ein bisschen „selber machen“. Je länger, desto mehr wird mir wichtig: Man muss verstehen, was man rein kommt, um zu entscheiden, ob man Tütensuppe oder Suppengrün ins Wasser tut.
- Mir wurde Machtmissbrauch vorgeworfen, als ich Machtmissbrauch erlebt habe. Diese Zeit hat mich sehr geprägt und inspiriert meine Arbeit unter dem Titel „mächtig ohnmächtig“.
- Meine drei wichtigsten Werte sind Weisheit, Gründlichkeit und Humor. Ich bin überzeugt: Zu echter Weisheit gehört auch das Streben nach Gerechtigkeit – und das entspricht meinem Selbstverständnis als Sozialpädagogin sehr gut.
- Ich nähe, seit ich etwa 12 Jahre alt bin – und habe sogar mein Hochzeitskleid selbst genäht (während ich parallel meine Master-Arbeit geschrieben habe).
- Unser Trauvers ist: „Alles hat seine Zeit.“ aus Prediger 3.
- In der Abi-Zeitung wurde ich für meinen besonderen Kleidungsstil … naja, sagen wir „geehrt“.
- Typisch für mich sind meine weiten Hosen – Haremshose, Piratenhose oder einfach entsprechend dem Schnittmuster: Dreieckshose. Bequem und schnell genäht!
- Wenn mich etwas interessiert, gibt es kein Aufhalten.
- Ich liebe es genauso sehr, mich in technische Dinge reinzufuchsen wie kreative Techniken auszuprobieren. Meine Webseite habe ich komplett selbst gestaltet: ohne Webdesigner oder technische Unterstützung. Sogar die Farbkleckse habe ich mit Wasserfarbe selbst gemacht und digitalisiert. Auch die Zeichnungen auf meiner Webseite habe ich alle selbst gemacht.
- Ich habe mein Messe-Häuschen selbst entworfen. Die erste Version war aus einem alten Holzbett und ich habe sie mit Brandschutzlack ruiniert. Die zweite Version habe ich dann innerhalb von zwei Tagen entworfen und gebaut. Aktuell sieht die dritte Version so aus:

- Ich habe in der Schule Englisch, Latein, Französisch und Spanisch gelernt und nach der Schule Italienisch, Türkisch und Kinyarwanda angefangen zu lernen.
- Ich habe ein Buch geschrieben und 2025 veröffentlicht: Familienleben und Gemeindearbeit. Wie ein neues Verständnis von Gemeinschaft entsteht.

- Ich arbeite seit 2025 ehrenamtlich beim Sommerlager für Familien in Hannover mit. Der beste Zeitpunkt dort ist zwischen Abendessen und Nachtruhe, wenn alle in der abklingenden Hitze die Gemeinschaft genießen, auf den Hollywoodschaukeln über den Tag sprechen, man noch spielt und baut, aber alles nicht mehr mit der Dringlichkeit des Morgens.
- Ich habe mich 7 Jahre lang darauf vorbereitet, mich selbständig zu machen – bis ich überzeugt war: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt. Ende 2023 habe ich dann entschieden: 2024 wird das Jahr! Einer der wichtigsten Gründe, warum ich mich selbstständig gemacht habe, klingt etwas paradox für eine kinderlose Unternehmerin: Ich wollte mehr Zeit mit „meinen“ Familien verbringen! Und Überraschung: Das funktioniert tatsächlich!
- Wir haben keine Kinder, weil ich durch eine Kombi an hormonellen Erkrankungen nicht schwanger werden kann. Zum Glück habe ich in meiner Großfamilie einige Vorbilder, die auch keine Kinder hatten und ihr Leben feiern. Keine Kinder zu haben, heißt für mich: Freigesetzt sein, um Familien zu unterstützen! Das tue ich mit meiner Arbeit und auch im Privaten.
- Die meisten meiner Klienten in der Familienhilfe waren fest davon überzeugt, dass ich selbst Kinder habe.
- Von meinen 7 Patenkindern leben zwei in Ruanda und eins in Kenia, drei in unserer direkten Nähe und eins sehen wir ein bis zwei Mal im Jahr über ein Wochenende. Alle Patenkinder und auch die Nichten und Neffen bekommen zu Weihnachten immer eine Weihnachtskugel. Diese Tradition haben wir von Freunden übernommen und die Kinder feiern sie ebenso sehr wie wir.
- Ich kann besonders gut Fragen stellen, über die man erst mal nachdenken muss.
- Für High Energy brauche ich keine Drinks – das ist mein Normalzustand.
- Wenn ich lese oder mich auf eine Aufgabe fokussiere, bekomme ich nichts um mich herum mit. Das geht auch im größten Chaos.
- In der Krise laufe ich zur Topform auf.
- Unser Haus ist von 1850 und wir renovieren seit unserem Einzug 2016 immer mal ein bisschen weiter. Und es wird immer schöner in Haus, Hof und Garten! Ich habe dabei auch schon mehrmals Bäume in unserem Garten ausgerissen. Wirklich. Okay, kleine. ABER immerhin 😉
- Als Kind habe ich Korb-Ball und Flöte gespielt. Als Erwachsene habe ich endlich die ersehnten Ballett-Stunden und Gitarrenunterricht genommen.
- Ich liebe Autofahren (aber bitte ohne Automatik) – je größer, desto besser. Am liebsten ein Wohnmobil! Aktuell kann ich mir von zwei Tanten immer mal ein Wohnmobil ausleihen. Und irgendwann wird es vielleicht ein eigenes.
- Eine meiner größten Stärken ist Klugscheißen. Ups.
- Ich hatte über 10 Jahre lang quasi täglich Kopfschmerzen – bis ich im zweiten Jahr als Arbeitnehmerin meine Arbeitszeit auf 80% reduziert habe. Spätestens seitdem weiß ich: Mein Körper nimmt Stress persönlich – und die Kopfschmerzen haben nichts mit dem kreativen Chaos in meinem Kopf zu tun.
- Ich hätte fast die 8. Klasse übersprungen und hab dann stattdessen ein halbes Jahr lang zwei statt einem Wahlfach gehabt: Informatik und Französisch. Aber das war zu viel des Guten und ich bin dann bei Französisch geblieben. Seitdem weiß ich: Langeweile tut besser als Überforderung.
- Ich spiele gern mit Sprache.
- Als Jugendliche haben wir Stunden mit Siedler und Phase 10 verbracht, bis es mir zum Hals raushing. Und nachdem mich mal jemand bei Carcassonne so richtig fies aus unserer gemeinsam gebauten Stadt ausgeschlossen hat, hab ich Gesellschaftsspiele jahrelang kategorisch boykottiert. Inzwischen gibt es ein paar Spiele, die ich wieder mag – Dorfromantik zum Beispiel. Und mit Kindern spielen ist sowieso etwas ganz anderes.
- Leute sagen oft, ich könnte Dinge gut auf den Punkt bringen – aber wenn ich anfange zu schreiben, wird es immer lang.
- Ich wäre mal gerne Hotelfachfrau geworden. Der Traum davon, Gastgeberin zu sein, ist geblieben und wird sich vielleicht noch mal irgendwann verwirklichen.
- Ich habe nie Theologie studiert, aber meine Kindheit war durch meine bibelbegeisterten Eltern so etwas wie ein Bibelstudium. Ihre Faszination hat mich auch angesteckt. Auch wenn ich nicht täglich Bibel lese, ist täglich etwas aus der Bibel in meinem Kopf am Arbeiten.
- Meine Lieblingsfarben bewegen sich zwischen grün und blau. Ich habe mir sogar meine Arbeitgeber nach Farbe ausgesucht: 2x giftgrün und 1x royalblau. Jetzt sind petrol und mint meine Businessfarben.

- Meine Familie hatte keinen Fernseher, bis ich 14 Jahre alt war. Wir gingen mittags allerdings immer zu Opa – der hatte einen Fernseher – und fragten, ob wir „Unsere kleine Farm“ gucken dürften. In der Regel sagte er „Schaut doch aus dem Fenster“, wir antworteten mit „Haha“ und dann durften wir schauen.
- Ich habe an der Uni und der Hochschule in Forschungsprojekten und in der Lehre gearbeitet. Irgendwann möchte ich auch gern noch eine Dissertation schreiben.
- Nach dem Abitur habe ich für ein Jahr in Ruanda gelebt und dort zwei deutsche Mädchen unterrichtet. Außerdem habe ich in einem Kindergarten mitgeholfen und war mit meinem Chor „Choral Umunezero“ (Freude-Chor) viel unterwegs.
- Die meisten Menschen glauben mir nicht, dass ich eigentlich vom Wesen her chaotisch und unstrukturiert bin, weil Ordnung und Strukturen schaffen zu meinen Spezialinteressen gehört.
- Ich muss viele Dinge nur 1x lesen, um sie verstanden zu haben – außer alles, was mit Finanzen oder Sport zu tun hat. Das bleibt mir einfach nicht im Kopf.
- Unser Haus ist eine Schatzkiste an Kreativ- und Baumaterial, denn ich gehöre zu den Jägern und Sammlern. Der Vorteil davon ist: Ich muss selten lange suchen, wenn ich etwas spezielles brauche.
Eins meiner Lieblingsfotos von mir selbst ist übrigens das hier:

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